Beckenbodentraining
Beckenbodentraining
Beckenbodentraining
Als Beckenbodentraining werden besondere gymnastische Muskelübungen bezeichnet, die dazu dienen sollen, die Beckenbodenmuskulatur zu stärken. Bei der Frau kann die Beckenbodenmuskulatur durch Geburten geschwächt werden, was zu mangelnder Kontrolle der Ausscheidungsorgane (Inkontinenz) führen kann.
Obwohl der Beckenbodenmuskel eine Schlüsselrolle für die gesamte Körperaufrichtung, das Bewegungssystem, die Organe, und damit das körperlich-seelische Wohlbefinden spielt, hängt er buchstäblich bei den meisten Menschen durch, oft sogar dann, wenn sie sportlich sehr aktiv sind. Viele bemerken ihren Beckenboden erst, wenn er seine Aufgaben nicht mehr wie gewohnt erfüllt. Rücken-, Gelenk- und Organbeschwerden singen davon ein Lied. Ein aufgrund mangelhafter Benutzung erschlaffter Beckenboden kann alle Arten von Beschwerden nach sich ziehen, von der Inkontinenz bis zur Arthrose.
Durch regelmäßiges Training wird nicht nur die Orgasmusfähigkeit gefördert bzw. der Orgasmus intensiver erlebt. Ganzheitliches Beckenbodentraining verbessert die gesamte Körperaufrichtung von Wirbel zu Wirbel und die Durchblutung der Organe. "Pipi-Anhalten" oder der in Apotheken angebotene "Beckenbodentrainer" trainieren ausschließlich Harn- und Schließmuskel, ein winziger Teil der gesamten Beckenbodenmuskulatur, dessen Funktion eher im Loslassen besteht.
Quellenverweis
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Beckenbodentraining aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
